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02.02.2013

Nahwärme lohnt sich

Der Nähwärmeanschluss liegt im Bereich der Kosten einer neuen Ölheizung, bietet aber danach wesentlich niedrigere Heizkosten. Die Einsparung eines durchschnittlichen Einfamilienhauses beträgt in den nächsten 12 Jahren 17.267 €. Selbst wer seine neue Ölheizung gleich wieder ausbaut, spart noch ca. 8000 €. Das ist das Ergebnis des Ingenieurbüros Produr, das Diplom-Volkswirt Lohrmann bei der Bürgerversammlung im Feuerwehrhaus Herlazhofen vorgestellt hat.

Der Kostenvergleich im Überblick

Die Nahwärme kostet:

Arbeitspreis: 6,66 Cent/kWh
Grundpreis bis 15 kW: 327,25 €/Jahr
über 15 kW pro kW zusätzlich: 17,85 €/Jahr
Zur Abdeckung der Kapitalkosten für das Wärmenetz
Servicepreis bis 15 kW: 327,25 €/Jahr
über 15 kW pro kW zusätzlich: 17,85 €/Jahr
für die laufenden Betriebs- und Verwaltungskosten


Kostenvergleich für ein Einfamilienhaus mit einem Wärmebedarf von 20.000 kwh pro Jahr (= 2300 Liter Heizöl):

ÖlheizungNahwärme
1 Liter Heizöl = 96 Cent (Jahr 2014)    
1 kWh Nutzwärme = 11,50 Cent 1 kWh Nutzwärme = 6,66 Cent
20.000 kWh/Jahr 2.300 € 20.000 kWh/Jahr 1.333 €
Nebenkosten (Wartung, Schornsteinfeger, Strom usw.) 320 € Servicepreis 327 €
    Grundpreis 327 €
Jährliche Gesamt-Kosten 2.620 € Jährliche Gesamt-Kosten 1.988 €
    Ersparnis pro Jahr 632 €
Neuanschaffung einer neuen Ölheizung 10.000 € Einmalige Kosten für Hausanschluss, Wärmetauscher, Demontage usw. 9.000 - 10.000 €


Die Ersparnis nimmt bei steigendem Ölpreis und relativ stabilem Nahwärmepreis von Jahr zu Jahr noch mehr zu (siehe Präsentation der Bürgerversammlung).


Da das geplante Nahwärmenetz nach 20 Jahren abbezahlt ist und die Stahlrohre eine Lebensdauer von mindestens 50 Jahren haben, ist auch für die nächste Generation unseres Dorfes die Voraussetzung geschaffen, die Heizkosten noch niedriger zu halten und einen enormen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

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