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30.10.2013

Nahwärmeprojekt in Herlazhofen wird nicht durchgeführt

Leider waren auch die neuen Planungen mit der Umsetzung eines kleineren Netzes nicht erfolgreich. Somit kann die von der Energiegenossenschaft angestrebte Umsetzung eines Nahwärmenetzes in Herlazhofen nicht durchgeführt werden.
Mit großem Bedauern kam die Vorstandschaft zu dieser Erkenntnis und hat mit nachfolgendem Brief alle Hauseigentümer von Herlazhofen, die einen Wärmevertrag zur Teilnahme am Nahwärmenetz unterschrieben und abgegeben haben, informiert:


Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

vorab möchten wir Ihnen sehr dafür danken, dass Sie uns mit der Abgabe Ihres Vertrages für unser Nahwärmeprojekt Herlazhofen Ihr Vertrauen geschenkt haben!

Leider ist es uns aber nicht gelungen, die angestrebte Anzahl von Wärmelieferverträgen von mehr als 90, zu bekommen. Bis dato liegen uns ca. 60 Verträge vor. Aufgrund der zu geringen Anzahl wäre unser Wärmenetz dann jedoch zu lückenhaft und würde so nicht ökonomisch sowie ökologisch funktionieren. Ein gutes Wärmenetz lebt grundsätzlich von einer hohen Anschlussdichte.

Wir sind mit dem Anspruch in die Planungen gegangen, fair an die potenziellen Wärmekunden, beziehungsweise Sie, heranzutreten und für unser Projekt zu werben. Jeder potenzielle Wärmekunde sollte frei seine Entscheidung treffen können.

Nach Vorlage der geringeren Anzahl von unterschriebenen Verträgen, war es noch unser Bestreben, ein mittleres Netz im Unter- und Mitteldorf in Angriff zu nehmen. Die weiteren Planungen zeigten jedoch, dass auch ein solches Netz nicht sinnvoll umsetzbar ist.

Aufgrund der aktuellen Sachlage werden wir das Projekt in der geplanten Form leider aufgeben. Das bedeutet, dass Ihr Wärmeliefervertrag und Ihre Beitrittserklärung mit der Genossenschaft damit nicht gültig werden.

Dass jedoch Ihr Vertrauen und unsere Arbeit nicht ganz umsonst waren und sind, überlegt sich derzeit unser Biogas-Landwirt Moritz Müller, ob er mit eigenem Engagement ein kleines Netz im unteren Dorfbereich realisiert. Die weiteren Planungen und Kontakte werden dann aber nicht mehr auf Basis unserer Genossenschaft aufgenommen.

„Schweren Herzens“ respektieren wir die Sachlage und wünschen einer eventuell möglichen kleinen Lösung gutes Gelingen!

Vielen Dank für Ihr Vertrauen!

Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen noch zur Verfügung!


Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Thaler und Gerhard Stricker
Vorstände der Energiegenossenschaft Herlazhofen eG i.G. 

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